Großteilebearbeitung

mit der Doppelfahrständeranlage SHW – UniForce6 und SHW – UniForce6C ist Großteilebearbeitung mit verkürzter Umrüstzeit möglich

Im Vorweg möchten wir bemerken, dass wir durch die Investion dieser Maschine einen erheblichen Wettbewerbsvorteil in der Großteilebearbeitung im Ostdeutschen Markt erreicht haben.

DoppelstaenderUniversalFraeszentrum-SHWUniForce6C– die Pendelbearbeitung steigert die Produktivität
– der Universal-Fräskopf erhöht die Flexibilität
– zwei Fahrständermaschinen werden synchron betrieben
– Aufspannfläche 2.500 x 14.000 inkl. Drehtisch von 2.500
– maximales Werkstückgewicht 20 TonnenVerfahrweg je Fahrständer:
x = 14.000
y = 2.600
z = 1.600

 

 

 

 

Großteilebearbeitung mit Doppelständer-Fräszentrum universal-fraeszentrum_für Großteilebearbeitung

 

 

 

die Pendelbearbeitung steigert die Produktivität

Für relativ einfache Werkstücke ist der 14 m lange Plattentisch durch je eine seitliche Schutzverkleidung in Bearbeitungsstationen eingeteilt. So kann die Maschine in einer Station das dort aufgespannte Teil bearbeiten, während der Bediener in der zweiten Station das nächste Werkstück mit Hilfe eines Krans auflegt, ausrichtet und spannt. Damit wird rüstzeitbedingter Maschinenstillstand vermieden.
Ist die Maschine mit dem ersten Teil fertig, kann sie sofort zum nächsten Werkstück fahren und dort mit der Bearbeitung beginnen. Durch diese Art der Pendelbearbeitung entsteht keine Leerzeit durch Umrüsten.

der Universal-Fräskopf erhöht die Flexibilität

Bisher werden die Bohrungen auf einer manuell bedienten Maschine eingebracht. Für diese Fertigungsweise wurde ein Rüstzeitanteil von 90% ermittelt. Bei der vorgestellten Lösung ist das Verhältnis von Rüstzeit zu Hauptzeit genau umgekehrt, nämlich 10 : 90.
Als besondere Vorteile gegenüber einer Maschine mit Palettenwechselstation und Palettenspeicher sind hervorzuheben: der um rund ein Drittel geringere Platzbedarf, die einfache Späne Entsorgung durch ein Unterflurförderband, das platzsparend zwischen Fahrständer und Plattentisch angeordnet ist, die Möglichkeit der Vollumhausung der Bearbeitungsstelle mit Werkstück, die gute Zugänglichkeit zum Werkstück, das geringere Investitionsvolumen, die hohe Flexibilität infolge der variablen Einsatzmöglichkeiten des Universal-Fräskopfes, die Aufspannmöglichkeiten von dimensionsvariablen Werkstücken, die größer als der Plattentisch sind, sowie das Einrichten variabler Arbeitsstationen.
Eine ebenfalls wichtige Merkmalsgröße ist die höhere Bearbeitungsgenauigkeit einer Fahrständemaschine mit Plattentisch, da die beweglichen Paletten notwendigerweise Trennstellen haben und dadurch weniger steif sind als ein unbeweglicher Plattentisch. Hinzu kommt die von Haus aus konstruktiv bedingte hohe Genauigkeit und Stabilität der SHW-Fahrständermaschine, bei der durch ein gegenläufiges Spindelpaar mit je einem eigenen Wegmesssystem die elastische Verformung des Führungssystems in der senkrechten Richtung beim Ausfahren des Spindelstocks automatisch ausgeglichhen wird. Dadurch bleibt die Spindelachse stets in der waagerechten Nulllage, so dass beim Überfahren des Maschinentisches eine hohe Planparallelität von 0,02 mm über den vollen Fahrweg erzielt wird.
Die höchste Stufe der Produktivität erreicht diese Doppelfahrständermaschine. Bei dieser Bauart benutzen zwei Fahrständermaschinen einen gemeinsamen feststehenden Plattentisch, der durch einen NC-Rundtisch ergänzt wird. Die beiden Fahrständermaschinen können unabhängig voneinander oder synchron zueinander an einem Werkstück arbeiten.

zwei Fahrständermaschinen werden synchron betrieben

Beide Fahrständermaschinen werden von zwei Bedienern fast synchron betrieben, sie können aber auch
von der so genannten Mastermaschine aus von einem Bediener gesteuert werden. Während dieser Zeit kann der zweite Bediener die zweite Vorrichtung für das nächste Werkstück vorbereiten.
Zwar könnte ein Bediener die gesamte Maschinenanlage auch über einen längeren Zeitraum bedienen. Das würde aber Leerlaufzeiten verursachen und damit die kostenpflichtigen Nebenzeiten erhöhen. Gegenüber der bisher installierten alten Fahrständeranlage, auf der keine Pendelbearbeitung möglich ist, bietet die Maschinenanlage einen Kostenvorteil von rund 20%. Gegenüber einer Einständermaschine mit Pendelbearbeitung ergibt sich bei richtiger Nutzung eine Zeitminderung bis zu 70%. Dabei trägt die Kostenersparnis trotz des erhöhten Invesments rund 30%.
Mit Kauf dieser Maschine können wir zukünftig auch Graugussbauteile bearbeiten, da eine spezielle Späneaufbereitung beinhaltet ist. Dies ermöglicht uns eine weitere Verbreiterung unserer Produktpalette, da dies mit der bisherigen Technik nicht möglich ist.